Schließlich ist der Prinz in B.
Die Wohnung (die zur Zeit für mich alleine echt viel zu groß ist) versetzt mir immernoch räumliche Schockzustände. Die hohen Decken hatte ich zwar vorher schon, aber so so so viel Lebensraum. Geentert!
Jetzt gehts langsam nach draußen und ich glaube mein Kiez und ich, wir sind nach einer Woche schon so etwas wie Freunde geworden. Ich weiß wo der billiger Falafel-Mann ist, ich hab mir einen Spätkauf ausgemacht, in die U-Bahn fällt man und ich kenne die Supermärkte.
Kultureller Hunger wird von dem Buchantiquariat und den kleinen Galerien in der Ecke gestillt. Evtl. macht sogar ein neuer Laden hier im Haus auf, man munkelt noch.
Überhaupt habe ich das Gefühl, dass der Kiez die Wohnung weniger enklavisch umschließt, als dass er sie erweitert. Auch wenn mir das vorher vage bewusst war, sich so richtig einleben ist wieder was anderes.
Grüße aus dem Reich der Osmanen
PS: Ich geh jetzt dem Handwerker zukucken, neue Spüle!
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